Gewinnerprojekt der Architekten Schwarzenbacher-Struber aus Salzburg

Der Neubau des „Haus Regenbogen“ (Bauteil D) beim Seniorenwohnhaus Itzling (SWHI) wird nun nach dem Entwurf des Salzburger Büros Schwarzenbacher-Struber Architekten realisiert. Das hatte Mitte März 2015 die Jury eines zweistufigen Architekten-Wettbewerbs entschieden. Am Freitag den 3. April endete die im Vergaberecht vorgeschriebene Stillhaltefrist, für die Veröffentlichung des Wettbewerbs-Ergebnisses.

Energie
Mit einem Lek-t-Wert von 13,2 erreicht das Haus Passivhausqualität, das Gründach minimiert versiegelte Flächen, die Raumkonzeption um das Atrium erlaubt neben der hochwertigen Belichtung und Besonnung auch eine ideale Quer- und Nachlüftung der Allgemeinbereiche.

Städtebau
Das Haus 4 wir abgerückt vom Bestand als eigenständiger prägnanter Baukörper errichtet.

Dies generiert hochwertige Aussenräume:
  .einen introvertierten geschützten Freiraum
  .einen gut proportionierten Bewohnergarten
  .einen großzügigen Vorplatz für das Entree des neuen Hauses

Erdgeschoss
1.Obergeschoss
2.Obergeschoss

FUNKTION und ARCHITEKTUR

Je zwei Wohngruppen werden in den beiden Obergeschossen um das Atrium situiert, wodurch für Eingangszone, Gang- und Gemeinschaftsbereiche Tageslicht und vielfältige Sichtbeziehungen nach aussen gewährleistet werden. Der zentrale Wohn-Essraum wird zweiseitig belichtet und belüftet. Die gemeinschaftliche Terrasse orientiert sich zum weitläufigen Park und der identitätsstiftenden Kirche. Die beiden Pflegebäder sind am Stiegenhaus zwischen die beiden Wohngruppen geschaltet.
Die Wohngruppen im Erdgeschoß bietet auch im Inneren - am Atrium - die Möglichkeit des Rundganges für demente Bewohner sowie über die Terrasse einen direkten Zugang zum Dementengarten. Parkweg und Böschung werden an die Bauplatzgrenze gedrückt, der vorhandenen Höhenunterschied mit einer entsprechenden Bepflanzung gewährleisten einen natürlichen Blickschutz. Wichtig ist hier auch dass ein Großteil des Grünraumes im Osten für alle Bewohner des Seniorenwohnhauses weiterhin zur Verfügung steht. Die Pflegebüros liegen übersichtlich im Eingangsbereich, der Mehrzweckraum wird sowohl vom Foyer als auch vom Verbindungsgang aus erschlossen.

REGELWOHNRAUM